150 Millionen Euro schwerer Silberschatz im Atlantik entdeckt



Es ist nicht der Schatz im Silbersee – aber der Silberschatz in der Tiefsee: Gut 200 Millionen Dollar, umgerechet etwa 150 Millionen Euro, wert ist die Ladung dieses britischen Frachtschiffes, das seit sieben Jahrzehnten auf dem Grund des Atlantiks liegt.Mit mehr als 200 Tonnen Silber in Barren und Münzen ist es der wohl der größte jemals auf See gefundene Edelmetall-Schatz der Welt. Schatzsucher aus den USA haben das Wrack jetzt mit Hilfe eines ferngesteuerten U-Boots entdeckt.Die SS „Gairsoppa“ war 1941, im Zweiten Weltkrieg, auf dem Rückweg von Indien nach Großbritannien. Im Sturm wurde der Frachter von seinen Begleitschiffen getrennt und von einem deutschen U-Boot mit einem Torpedo versenkt. Von den 85 Menschen an Bord überlebte nur einer. Nun liegt das Wrack in 4700 Metern Tiefe vor der irischen Küste.Um die Rechte an dem Schatz hatte das Schatzsucherunternehmen Odyssey lange mit der britischen Regierung gerungen. Im vergangenen Jahr genehmigte London die Bergung. Das Unternehmen darf nun 80 Prozent des Millionenschatzes behalten, der Rest geht an die britischen Behörden. Die Bergung soll im kommenden Frühjahr beginnen – in großer Tiefe, aber durch die Ladeluken. Denn die sind ja offenbar immer noch bestens zugänglich.

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