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Dachboden ausbauen – mehr Platz für die Familie

DachbodenBevor das Vorhaben Dachbodenausbau in die Tat umgesetzt wird, sind einige wichtige Fragen zu klären. Einerseits muss die Statik geprüft werden, andererseits die rechtlichen Vorschriften. Sind konkrete Vorstellungen für den Ausbau vorhanden und stehen Pläne fest, muss zunächst die statische Prüfung erfolgen. Am besten wendet sich der Hausbesitzer dafür an einen Architekten oder Statiker. Gleichzeitig sollten aber auch die örtlichen Bauvorschriften berücksichtigt werden, denn nicht jeder Dachausbau ist auch erlaubt.

Behaglichen Wohnraum schaffen

Durch den Dachausbau wird zusätzlicher Wohnraum geschaffen. Bei der Planung sollten auf alle Fälle die Lichtverhältnisse und die Dämmung eine wichtige Rolle spielen. Gauben oder große Dachflächenfenster bringen Helligkeit in die neuen Wohnräume und bieten zumeist einen attraktiven Ausblick. Die Breite des Fensters oder die Summe aller Fensterbreiten, so die Faustregel, sollte 55 Prozent der Wohnraumbreite ergeben. Besonders bei Dachausbauten gilt es, den Sonnenschutz an den Fenstern zu beachten. Werden Gauben geplant, gewinnt der Raum an Stehhöhe und Größe. Sie müssen jedoch beinahe immer behördlich genehmigt werden, da sie die Optik des Gebäudes maßgeblich verändern. Eine effiziente Dämmung sorgt für wohlige Behaglichkeit und ein angenehmes Wohnklima. Im Sommer schützen die Dämmstoffe vor Hitze, im Winter lassen sich durch sie Heizkosten sparen. Gleichgültig, wie der neu geschaffene Wohnraum genutzt wird, steigert sich durch den Dachausbau der Wert der Immobilie. Kinderzimmer, Bad, Arbeitsbereich- oder Schlafzimmer, jede Nutzung ist möglich. Bei Dachneigungen über 35 Grad kann dabei auch eine angenehme Raumhöhe erreicht werden. 2,30 Meter sollten mindestens vorgesehen sein.

Kosten für den Dachausbau

Die Kosten sind von der Nutzung abhängig. Wird der Dachausbau für ein Badezimmer genutzt oder soll dem neu geschaffenen Wohnraum ein Badezimmer angefügt werden, erhöhen sich die Kosten gegenüber der Nutzung als reinem Wohnraum. Rohre müssen verlegt werden und nicht selten ein Belüftungssystem eingebaut werden. Wird das Dach jedoch als gewöhnlicher Wohnraum genutzt, müssen lediglich Kabel für die Stromversorgung verlegt werden. Die Kosten für die Wärmedämmung am besten mit 100 Euro bis 150 Euro pro Quadratmeter Dachfläche einplanen, zuzüglich möglicher Handwerkerkosten. Während für Gauben mehrere tausend Euro berechnet werden müssen, sind Dachfenster bereits für einige hundert Euro erhältlich. Je nach Größe des Wohnraums schlägt sich die Verlegung für die Elektrizität mit rund 200 bis 250 Euro zu Buche, Lichtschalter und Steckdosen inkludiert. Heizkörper, je nach Wahl, müssen mit einem Betrag zwischen 50 und 150 Euro berücksichtigt werden. Es empfiehlt sich beim Ausbau eine Kostenaufstellung schon in der Planungsphase durchzuführen, damit ein entsprechender Überblick gegeben ist.

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