Der Trend geht zur eigenen Ferienimmobilie

Der Trend geht zur eigenen Ferienimmobilie

Ferienimmobilie
Urlaub im eigenen Land liegt unverändert im Trend: Zum sechsten Mal in Folge wurde 2015 ein Rekord gebrochen, meldet der Deutsche Tourismusverband (DTV). Zu den 436,2 Millionen Hotelübernachtungen kamen 71,4 Millionen Übernachtungen in Ferienhäusern und -wohnungen dazu. Gleichzeitig steigt die Zahl derer, die sich ein eigenes Urlaubsdomizil zulegen. Besonders beliebt bei Käufern ist die Küste Mecklenburg-Vorpommerns. Fast zwei Drittel der Besitzer vermieten ihr privates Feriendomizil. Hilfe bei der Organisation und Abwicklung versprechen professionelle Vermittler. Aber wer ist der Richtige? Darauf kommt es bei der Auswahl an:

  • Service von der Buchung bis zur Abreise: Gerade wenn man weit vom Urlaubsort entfernt lebt, benötigt man jemanden, der sich vor Ort kümmert. Einen Rundum-Service bieten häufig die örtlichen Tourismuszentralen. Zwischen Boltenhagen und Stettiner Haff hilft beispielsweise das Tourismuszentrum Mecklenburgische Ostseeküste. Dort setzt man vor allem auf den persönlichen Kontakt und kennt jede Unterkunft. Das schafft Vertrauen – auch zu den Mietern. Mehr Informationen gibt es unter www.ostsee-tourismuszentrum.de/vermieter.
  • Effektive Vermarktung: Um eine gute Auslastung zu erzielen, ist es wichtig, das Feriendomizil auch in größeren Reiseportalen anzubieten, Prospekte zu drucken und Anzeigen zu schalten. Vermittlungsagenturen sollten nicht nur bei der Beschreibung des Objektes hilfreich zur Seite stehen, sondern auch aussagekräftige Fotos aufnehmen und ins Netz stellen. „Unverzichtbar ist außerdem ein umfassendes Vorgespräch, in dem der Vermieter sagen kann, welche Zielgruppe er sich für seine Immobilie wünscht“, weiß Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.
  • Hilfe bei rechtlichen Fragen: Mietrecht, Steuerrecht, Versicherungsrecht – es gibt einiges zu beachten, wenn man die eigene Immobilie vermieten möchte. Gut, wenn der Vermittler auch hier versiert beraten kann.
  • Kosten im Blick: Die Vermietung der Ferienimmobilie soll sich lohnen, deshalb müssen die Kosten planbar sein. Üblich sind Provisionen an den Vermittler ab rund 15 Prozent. Wichtig: Vorher klären, ob zum Beispiel die Vermarktung und Beratung extra berechnet werden. Auf Leistungen, die der Mieter zusätzlich bucht, wie Brötchenservice oder Endreinigung, darf die Provision nicht angerechnet werden. Services wie Hausmeister, Zahlungsabwicklung oder Schlüsselübergabe müssen dagegen meist zusätzlich gezahlt werden.
  • Flexibilität: Auch wenn ein Vermittler zwischengeschaltet ist, möchten Vermieter ihre Immobilie häufig flexibel anbieten und natürlich jederzeit selbst nutzen können. Die Möglichkeit, besondere Preise für Stammgäste oder Freunde anzubieten, sollte daher auch vertraglich geregelt sein. Wichtig ist außerdem, dass für Zeiten, in denen der Besitzer das Domizil selbst nutzt, keine Provision für den Vermittler anfällt.

Feriendomizil: Beim Bau schon ans Vermieten denken

Wer eine Ferienimmobilie bauen möchte und bereits sicher ist, sie auch vermieten zu wollen, sollte sich schon bei der Planung professionell beraten lassen. Einen solchen Service bieten an der Mecklenburgischen Ostseeküste einige Vermittler an. Vom Grundriss bis zur Möblierung wissen sie, worauf es ankommt, und können Tipps geben, wie das Domizil ansprechend für die gewünschte Zielgruppe gestaltet werden kann. Mehr Informationen gibt es unter www.ostsee-tourismuszentrum.de/vermieter.

Foto: djd/TZ Mecklenburgische Ostseeküste/VMO KV Rerik

Nimm an der Diskussion teil

Your email address will not be published.