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Die Geschichte des Platin

Platin ArmbandPlatin ist ein chemisches Element. Es ist schwer, und zudem sehr dehnbar. Da es auch korrosionsbeständig ist, wird es gerne in der Schmuckindustrie verarbeitet. Auch im Fahrzeugbau und in der Medizin weiß man Platin seit Langem zu schätzen.

Eine erste Erwähnung findet sich 1748 in einem Bericht von Antonio de Ullio. Der britische Forscher Sir William Flinders Petrie entdeckte im Jahr 1895 bei einer Grabung altägyptischen Schmuck, bei dem er feststellte, dass Platin in kleiner Menge vorhanden war, somit waren die Ägypter mal wieder fortschrittlich, da dieser Schmuck von ca. 3000 v.Chr. stammt, allerdings wird es wohl nur Zufall gewesen sein, dass hier schon Platin vorkommt.

Zusammengefasstes über Platin

Bei der Goldsuche in den spanischen Kolonien war Platin ein lästiges Begleitprodukt, und da man nicht wusste, was es war, hatten die Arbeiter zuerst das Problem es von dem Gold zu trennen. Sie konnten dann mit dem „Rest“ der vom Goldschürfen übrig blieb nichts anfangen, und warfen daher den vermeintlichen Abfall zurück in die Flüsse. Es sollten noch viele Jahre ins Land ziehen, bis Platin zu seinem heutigen Ruhm kam.

Erst 1924 entdeckt Hans Merensky, dass Platin wirtschaftlich nutzbar war.

Heute machen sich viele Industriezweige die positiven Eigenschaften von Platin zunutze. Zum einen gehört dazu die positive Eigenschaft, dass der menschliche Körper dieses Metall sehr gut verträgt, davon profitiert die Implantatchirugie und die Herstellung der Herzschrittmacher, ebenso ist es in Spuren in Krebsmitteln enthalten. Der extrem hohe Schmelzpunkt (über 1700 Grad Celsius) sorgt dafür, dass es beim Fahrzeugbau, beim Flugzeugbau und beim Raketenbau eingesetzt werden kann (Turbinen, Düsen, Katalysatoren, Zündkerzen). Natürlich ist es nach wie vor heiß begehrt bei der Herstellung von Schmuck, insbesondere werden gerne wertvolle Edelsteine in ein Bett aus Platin eingefasst und kommen so besonders zur Geltung. Des weiteren eignet sich Platin auch als Wertanlage, entweder in Barrenform oder auch als Münze.

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