Fenster kaufen: Mit diesen Tipps sparen sie langfristig

Fenster kaufen: Mit diesen Tipps sparen sie langfristig


Ein Fenster ist nicht nur dafür da, dass es den Blick ins Freie ermöglicht, sondern es schützt den Wohnraum auch vor dem Eindringen Fremder, Witterungseinflüssen und sie lassen das Tageslicht selbst in kleine und ansonsten dunkle Räume. Allerdings kann ein Fenster auch eine Schwachstelle darstellen. Und das nicht nur für Einbrecher, sondern auch für die Energie, die in dem Haus verbraucht wird.

Fenster sind ein Grund für Schimmel und schlechte Wärmeentwicklung

Fenster, die undicht und/oder schlecht isoliert sind oder die nicht zum Haus passen, sind der Grund für Schimmel und eine sehr schlechte Wärmeisolierung. Ein jeder kennt es: Es wird auf der höchsten Stufe geheizt, aber es will in den Räumen einfach nicht warm werden. Sollte das im eigenen Heim passieren und die Heizkostenrechnung erreicht jährlich einen neuen Höchststand, dann ist es an der Zeit zu handeln und über neue Fenster nachzudenken. Aber welche Fenster passen zum Haus?

Wodurch zeichnen sich gute Fenster aus?

Das Haus wird durch ein gutes Fenster nicht nur vor den Witterungseinflüssen geschützt, sondern die Wärme wird im Inneren gehalten und während der Sommermonate schützten sie vor der eindringenden Hitze. Damit das gelingt, ist es wichtig, dass die Fenster einige Anforderungen erfüllen:

  • Passform – selbst das beste Fenster weist keinen Vorteil auf, wenn es falsch bzw. fehlerhaft eingebaut wurde und/oder schlecht im Rahmen sitzt. Selbst ein Hobbyhandwerker, der viel Erfahrung und Können aufweist, sollte den Einbau nicht allein durchführen.
  • Verglasung – zumindest ist eine Zweifachverglasung notwendig, wobei heute bereits die dreifach verglasten Fenster als Standard gelten, wenn es um den Austausch geht.
  • Abdichtung – die Scheibe muss von den Dichtungen fest umschlossen werden. Zudem darf zwischen dem Fensterblatt und dem fest verbauten Rahmen keine Zugluft auftreten.
  • Aussehen – ein gutes Fenster wertet das Haus im besten Fall auf. Aus diesem Grund sollte nicht nur auf die Verglasung geachtet werden, sondern auch auf die Farbe und die Art des Fensterrahmens.

Der Kauf neuer Fenster

Wenn es darum geht, Fenster auszutauschen, oder neue Fenster zu kaufen, dann ist es wichtig, tiefgründige Überlegungen anzustellen. Denn immerhin werden Fenster nicht alle paar Jahre ausgetauscht, sondern sie stellen eine Investition für Jahre da. Die Überlegung beginnt bereits beim Rahmen und hier kommt die Überlegung auf, welches Material und welche Vor- und Nachteile dieses aufweist. Es werden Holz-, Alu- und Kunststofffenster angeboten, aber auch Fenster, deren Rahmen innen aus Holz besteht und außen aus Aluminium. Ein pures Holzfenster muss stetig gestrichen werden, wohingegen die Kunststoff- und Alufenster einen geringen Pflegeaufwand aufweisen. Zudem werden sie in den verschiedensten Farben angeboten. Hausbesitzer die sich für pure Holzfenster entscheiden, die müssen sich bewusst sein, dass diese Fenster eine regelmäßige Pflege bedürfen. Die Kunststoff- und Alufenster hingegen benötigen einen geringen Pflegeaufwand und werden auch in den unterschiedlichsten Farben angeboten. Der nächste Punkt ist die Verglasung und dabei sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

  • die Füllung – die Fenster bzw. der Zwischenraum ist wahlweise mit einem Vakuum versehen oder mit einem Gasgemisch gefüllt.
  • die Sicherheit – sollten die Fenster von außen leicht zugänglich sein und das Haus steht abseits von Blicken, ist es, sinnvoll über eine spezielle Sicherheitsverglasung nachzudenken. Zugleich sollte der Rahmen gegen ein Aufstellen abgesichert sein.
  • Sonnenschutz – die Wärme wird von einem guten Fenster nicht nur im Haus gehalten, sondern es verhindert auch das Eindringen der Sommerhitze. Besonders bei Südfenstern ist das wichtig.

Was muss zusätzlich beachtet werden?

Werden in einem alten Haus, dass zudem schlecht gedämmt ist, neue Fenster eingebaut, dann häufig folgendes: Dort wo früher kein Schimmel war, zeigen sich nach den Wintermonaten große Schimmelflecken an den Wänden. In dem Moment kommt die Frage auf, woher diese kommen? Zumeist sind alte Fenster undicht. Zwar lassen sie keinen Regen ins Haus, aber durch den Zwischenraum zwischen Rahmen und Wand oder auch zwischen dem Fensterblatt und Wand dringt ständig Luft ins Innere. Zwar sorgt diese Luft nicht für eine gewollte, aber dennoch praktische Dauerlüftung. Werden dann neue Fenster verbaut, die luftdicht abschließen, ist es der Frischluft nicht mehr möglich, einzudringen um die Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen. Zugleich entstehen sogenannte Wärmebrücken, wobei das Fenster wärmer ist als die Wand. Die Folge ist, dass die Feuchtigkeit sich in den Wänden absetzt und wenn dann an der Wand noch Möbel stehen und nicht ausreichend gelüftet und geheizt wird, dann entsteht Schimmel. Wie kann das verhindert werden?

  • die Dämmung der Hausfassade ist ein wichtiger Punkt, damit Heizenergie gespart werden kann. Werden neue Fenster eingebaut und die alte Dämmung ist unzureichend oder veraltet, dann muss diese ebenfalls ausgetauscht oder erweitert werden. Eine Dämmung von innen ist dabei nicht ratsam, denn hinter der Dämmschicht kann sich einfach Feuchtigkeit bilden, die nicht abtrocknet. Die Folge ist, dass erneut Schimmel besteht.
  • das Lüftungsverhalten! Ganz egal, ob mit oder ohne guter Dämmung, das Lüften sollte Hausbesitzern und Mietern in Fleisch und Blut übergehen. Es ist ratsam, die Fenster mindestens dreimal täglich zum Stoßlüften zu öffnen. Dabei werden die Fenster für einige Minuten geöffnet und kommt es dabei zum Durchzug, ist es noch besser. Besonders im Winter sollte eine dauerhafte Kippstellung vermieden werden. Denn der Laufaustausch ist schlichtweg mangelhaft und zudem geht dabei auch viel zu viel ungenutzte Wärme verloren.

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