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Ioannis Moraitis: Berliner Mieten steigen auf Rekordhöhen

Im Mai wurde der Wohnungsmarktbericht 2017 von der Investitionsbank Berlin (IBB) veröffentlicht. In diesem wird klar aufgezeigt, dass das Angebot an preiswerten Wohnungen in Berlin im vergangenen Jahr deutlich geschrumpft ist. Lag der Mittelwert der angebotenen Wohnungen 2016 noch bei 9,10 Euro je Quadratmeter, so verteuerte sich dieser um rund 12 % auf 10,15 Euro je Quadratmeter Kaltmiete. Als besonderes Problem wird der Fakt gewertet, dass insbesondere preiswerte Wohnungen kaum noch zu finden sind, selbst in den unattraktiven Stadtrandlagen. So wird nur noch jede 10. Wohnung zu einer Kaltmiete von unter sieben Euro je Quadratmeter angeboten. Das zeigt, wie wichtig neben dem Neubau auch die Regulierung der Mieten im Bestand ist. Zwar ist der Neubau in Berlin in Gang gekommen, doch es wird nicht mehr so viel gebaut wie in den 90er-Jahren. Dies wird allerdings aufgrund des anhaltenden Zuzugs in die Hauptstadt bei Weiten nicht ausreichend sein, damit der Bedarf gedeckt werden kann. Vor allem, da die Leerstandsreserven von einst faktisch nicht mehr vorhanden sind.

Kurz und gut: Berlin steckt in einer Krise, denn es entstehen weniger Wohnungen als neue Haushalte. Berlin wächst und damit verschärft sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt drastisch.

Es gibt viele praktische und sinnvolle Lösungen für den Berliner Wohnungsmarkt

Auf dieses Problem hat Ionannis Moraitis, der Geschäftsführer der hedera bauwert eine klare Antwort. Seiner Ansicht nach gibt es für die Herausforderungen am Berliner Wohnungsmarkt viele praktische und sinnvolle Lösungen. Das Einzige was dafür getan werden muss, ist, diese umzusetzen.

Der Berliner Bauträger und Projektentwickler hat sich auf Dachausbauten und denkmalgerechte Sanierung von Bestandsgebäuden spezialisiert. Ein aktuelles Projekt des Unternehmens ist die Umwandlung der Gießerei der Viktoria in Wohnraum. Dort wurde einst die berühmte Bronzeskulptur der Viktoria auf der Berliner Siegessäule gegossen, die an den letzten von Deutschland gewonnen Krieg im Jahre 1871 erinnert. Jetzt entstehen an dieser Stelle ab diesem Herbst bis zu 27 Eigentumswohnungen in der denkmalgeschützten „Alte Gießerei“ im Berliner Stadtteil Friedrichshagen.

Dabei ist die Bauart nicht wie sonst bei Denkmalobjekten üblich, vom Verkaufserfolg abhängig, da nur dann die Käufer in den Genuss der steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten kommen. Das historische Fabrikgebäude aus den Jahren 1887 bis 1889 fasst insgesamt mit seinen drei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss eine Wohnfläche von 2.290 qm. Im Schnitt liegen die Verkaufspreise der 47 bis 140 qm großen Wohnungen bei 4.500 Euro/qm. Die Bandbreite selbst bewegt sich zwischen 4.200 und 4.800 Euro/qm. Der Bauabschluss des Projekts ist für das kommende Frühjahr 2019 geplant.

Aus der Gießerei Gladenbeck & Sohn KG wird Wohnfläche

Dort wo einst die Gießerei Gladenbeck & Sohn KG tätig war, entsteht Wohnfläche. Dafür wird der denkmalgeschützte Altbau aufwendig saniert, wobei streng darauf geachtet wird, dass der Charakter des ehemaligen Fabrikgebäudes erhalten bleibt. Großzügige Deckenhöhen bis zu 4,16 Meter und offene, loftartige Wohnküchen sollen zusammen mit den großen Holzsprossenfenstern, den 1- bis 6-Zimmer Wohnungen einen einzigartigen Charakter verleihen. Die Wohneinheiten für Single-Haushalte sowie Familien werden mit Eichenparkettfußböden und moderner Fußbodenheizung ausgestattet sowie Video-Gegensprechanlagen und Badezimmern mit Feinsteinzeug. Zum Teil werden die Wohnungen auch über großzügige Terrassen oder Balkone verfügen. Eine einladende Dachterrasse wird sich im Dachgeschoss befinden.

Über die hedera bauwert GmbH

Bei der hedera bauwert GmbH handelt es sich um einen Berliner Projektentwickler, der seinen Fokus auf eine sorgfältig und umfassende Entwicklung von innerstädtischen Immobilienprojekten legt. Das beginnt vom Investment über die Projektierung bis hin zur Entwicklung. Gegründet wurde das Unternehmen 2011 von Ioannis Moraitis, der seitdem die Führung innehat. Die hedera bauwert ist durch ihren Fokus auf Bestandsimmobilien bestens mit den Berliner Kiezen vertraut und ist daher stets auf dem neuesten Stand in Hinsicht auf die Marktentwicklung in der Metropole. Das Unternehmen bewahrt bei der Revitalisierung und Entwicklung seiner Projekte stets das Flair der Ursprungsimmobilie und schafft darüber hinaus eben neuen Wohnraum, für den eine starke Nachfrage besteht.

Ioannis Moraitis: ein Befürworter von Wohneigentum

Der Geschäftsführer der hedera bauwert ist wie viele seiner Kollegen ein Befürworter für Wohneigentum. Nach seiner Ansichtsweise ist das die einzige Möglichkeit, um sich langfristig vor steigenden Mieten und Nebenkosten zu schützen. Aber Berlin ist eine Mieterstadt. 84 % aller Berliner leben in einer Mietwohnung und das ist so viel wie in keiner anderen deutschen Metropole.

Doch vor allem in der aktuellen Niedrigzinsphase gilt Eigentum als Betongold und damit als gute Kapitalanlage und beste Altersvorsorge. Es gibt neben den Trend-Kiezen, wie bspw. dem schicken Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg, wo die Immobilienpreise sehr hoch sind, noch vergleichsweise günstige Bezirke. Dazu zählen bspw. Adlershof, Charlottenburg Nord, Lichtenberg, Moabit oder auch Wedding. Hier können Investoren mit einem guten Gespür für aufstrebende Kieze noch eine gute Rendite erzielen. In guten Wohnlagen können seit 2004 Wertsteigerungen von rund 120 % realisiert werden.

Foto: © hedera bauwert GmbH

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