Die Immobilie als Kapitalanlage – wenn Käufer vermieten

Die Immobilie als Kapitalanlage – wenn Käufer vermieten

Immer mehr Menschen sehen in den Zeiten der niedrigen Zinsen und schwankenden Aktienmärkte eine Immobilie als ideale Kapitalanlage an. Nicht nur, dass Häuser und Wohnungen als wertbeständig gelten, sondern sie stellen zudem beachtliche Renditen in Aussicht. Makler und Projektentwickler sprechen immer wieder von einer Spanne, die vier bis sechs Prozent jährlich einbringt.

Vergleichbar ist diese Rendite mit der Verzinsung, die deutsche Sparer in den 80er- und 90er-Jahren auf ihrem Sparkonto erhielten. Wer mit dem Gedanken spielt, eine Immobilie wie bspw. ein Mehrfamilienhaus als Kapitalanlage zu erwerben, der sollte nicht nur über nachdenken, ob die Traumrenditen realistisch sind, sondern ebenfalls über weitere Faktoren, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen. Eine davon ist, ob die Immobilie selbst verwaltet wird (Eigenverwaltung) oder ob man sich für eine professionelle Hausverwaltung entscheidet.

Eigentum verpflichtet

Eine Immobilie, die als Kapitalanlage dient, die dient nur einem Zweck: Dem Geld verdienen. Aber eine professionelle Verwaltung kostet und daher werden viele Immobilien selbst verwaltet. Doch Eigentümer haben zahlreiche Verpflichtungen und tragen viel Verantwortung. Genau dies kann auf die Dauer nicht nur Zeit kosten, sondern auch Geld. Daher wird langfristig doch auf eine Hausverwaltung Berlin gesetzt. Denn mit einer professionellen Hausverwaltung ersparen sich Haus- und Wohnungseigentümer viel Zeit und Nerven.

Die Möglichkeiten, eine Immobilie zu verwalten

Die Verwaltung richtet sich bei einem Immobilienobjekt nach den Eigentumsverhältnissen, wenn es sich um Wohneinheiten und Mehrfamilienhäuser handelt.

Möglichkeit 1: Das komplette Gebäude ist im Besitz eines Einzelnen.

Möglichkeit 2: Die Immobilie besteht aus mehreren Eigentumswohnungen, die mehr als einem Eigentümer gehören.

Der Eigentümer kann bei der ersten Möglichkeit die Verwaltung über einen Mietverwalter laufen lassen. Dieser nimmt ihm alle Aufgaben ab. Sollte es mehrere Wohnungseigentümer geben, dann stellt dies eine sogenannte Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) dar. In diesem Fall ist es möglich, eine WEG-Verwaltung (Hausverwaltung) zu bestellen.

 

Hintergrund

Das Wohnungseigentumsgesetz liefert die rechtliche Grundlage für Wohneigentum. Durch das WEG werden die Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer geregelt und zugleich sind die Aufgaben der WEG-Verwaltung beschrieben.

 

Gute Gründe, die für eine Hausverwaltung sprechen

Einer der wichtigsten Gründe, die für eine professionelle Hausverwaltung spricht, ist, dass ein direkter und zuverlässiger Ansprechpartner zur Verfügung steht. Denn die Hausverwaltung sollte regelmäßig in Kontakt mit den Mietern stehen und zugleich Ansprechpartner sein, wenn es zu Problemen kommt oder ein Anliegen besteht. Im Idealfall begleitet die Hausverwaltung den gesamten Mietprozess. Des Weiteren werden geeignete potenzielle Mieter gesucht und Probleme zwischen den Mietparteien gelöst.

Die täglichen Aufgaben

Den Mietern steht mit der Hausverwaltung ein direkter Ansprechpartner zur Verfügung und so bleibt der Vermieter selbst im Hintergrund. Außerdem übernimmt die Hausverwaltung die alltäglichen Aufgaben, wie:

  • Betriebskosten- und Heizkostenabrechnungen
  • Einfordern und Verbuchen von Mieten und Mieterhöhungen
  • Überblick über den Zahlungsverkehr
  • Überwachung der Rechnungen für Dienstleistungen
  • Aufsetzen von Mietverträgen
  • Überprüfung der inhaltlichen Angelegenheiten, wie Kautionsansprüche oder die Bonität von Mietinteressenten

Des Weiteren hat die Hausverwaltung die Aufgabe inne, Berichte zu übermitteln, wie bspw. hinsichtlich des Zustandes der Immobilie an die/den Eigentümer.

Regelung der technischen Angelegenheiten

In einer Immobilie ist die Haustechnik umfangreich. Dazu zählen Heizung, Aufzug, Internet und Telefon. Für die Instandhaltung dieser ist die Hausverwaltung zuständig und sie ist es, die sich um Termine kümmert. Die Verwaltung koordiniert zudem die Aufträge für Wartungen mit Mietern. Selbst für die Beantragung von Genehmigungen und für die anschließende Umsetzung und Planung von Baumaßnahmen ist die Hausverwaltung zuständig. Jedoch wird hier der Kostenfaktor stets mitberücksichtigt.

Hausverwalter sind stets gut informiert

Ein Vermieter möchte einen Gewinn erzielen und der sollte möglichst hoch ausfallen. Daher spielt der aktuelle Mietmarkt eine Rolle und ebenso Angebot und Nachfrage. In diesem Zusammenhang hat der Verwalter eine wichtige Aufgabe: Leerstand vermeiden und schnellstmöglich einen geeigneten Mieter zu finden. Die Hausverwaltung beachtet dabei den regionalen Mietpreis und stellt sicher, dass der höchstmögliche Mietpreis ermittelt wird, der für die Immobilie gilt.

Stets professionell beraten

Die Rentabilität der Immobilie ist den Eigentümern wichtig, denn schließlich soll sich die Investition auszahlen. In diesem Zusammenhang ist es die Aufgabe der Hausverwaltung, die höchstmögliche Rendite aufgrund der langjährigen Expertise zu erzielen. Vorteilhaft ist es, wenn sogar der Immobilienwert erhöht wird. Damit es möglich ist, diese Ziele zu erreichen, vereinbart die Hausverwaltung mit dem Eigentümer jährlich ein Kostenbudget und ein Erlösziel.

Zusammenfassung: Eine Hausverwaltung ist von Vorteil

Nur dann, wenn es sich um eine kleine Mieteinheit handelt, lohnt es sich, die Hausverwaltung als Eigentümer selbst zu übernehmen. Mangelnde Erfahrung, fehlende Kontakte und längerer Leerstand – das sind Dinge, die sehr viel Geld kosten können. Immobilieneigentümer, die nicht hauptberuflich Vermieter sind, die werden kaum so viel Zeit und Mühe investieren können, wie es eine professionelle Hausverwaltung tun kann. Stets sollten Vermieter daran denken, dass eine gute Hausverwaltung die Zufriedenheit der Mieter steigert.

Mit einer Hausverwaltung wird für sichere Einnahmen gesorgt und eine hohe Vermietungsquote. Allerdings ist es nicht einfach, eine Hausverwaltung ausfindig zu machen, die den hohen Erwartungen entspricht. Ein fairer Vertrag, der ein ausführliches und genau definiertes Leistungsverhältnis enthält, stellt die Grundlage für eine professionelle Hausverwaltung dar. Letztlich wiegen die Vorteile der Hausverwaltung die Kosten wieder auf.

Ein Kommentar

  1. Wer weniger Aufwand haben möchte, für den könnte der Kauf einer Pflegeimmobilie interessant sein. Hier gibt es in der Regel ein Betreibermodell. Das minimiert den eigenen Aufwand. Ich finde diese Art der Kapitalanlage sehr ansprechend.

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