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Hausverkauf – 6 typische Fehler die es zu vermeiden gilt

Ein Hausverkauf ist komplex und stellt sich als ein langwieriger Prozess heraus. Immobilienbesitzer, die ihr Haus oder ihre Eigentumswohnung verkaufen wollen, sollten nichts dem Zufall überlassen und bereits im Vorfeld wichtige Fragen klären:

  • Wird in Betracht gezogen, einen Maklervertrag abzuschließen?
  • Ist der Zeitpunkt für einen Immobilienverkauf der richtige?

Damit der Verkaufsprozess der Immobilie unbeschwert gestaltet werden kann, sollte ein jeder über die möglichen Stolpersteine Bescheid wissen, um diese umgehen zu können.

1. Der Verkehrswert der Immobilie ist nicht bekannt

Sicherlich kennt ein jeder Eigentümer den Preis, den er für seine Immobilie einst bezahlt hat und wie viel Geld er in diese investiert hat, für Reparaturen, Sanierungen und andere Dinge. Wer sein Eigenheim verkaufen möchte, für den ist es relevant, dass er den aktuellen Verkehrswert seiner Immobilie kennt. Möglich ist es, dass sich der aktuelle Verkehrspreis stark von dem einst bezahlten Kaufpreis unterscheidet. Generell wird der Immobilienpreis von Angebot und Nachfrage bestimmt, doch es gibt noch weitere Faktoren, die diesen beeinflussen können. Darunter fällt auch das gewählte Wertermittlungsverfahren für die Immobilie. Durch die Wertermittlung für ein Haus ist es dem Besitzer möglich, einen akkuraten Verkaufspreis zu bestimmen, von dem weder der Kaufinteressent abgeschreckt wird, noch die eigenen Erwartungen untertroffen werden.

Oft bieten Immobilienmakler eine kostenlose Bewertung der Immobilien an. Des Weiteren berät ein Makler in Hinsicht auf Sanierungen oder Modernisierungsmaßnahmen. Denn an vielen Häusern entstehen mit der Zeit Mängel, an die sich der Besitzer gewöhnt hat. Doch kleine Reparaturen können sich durchaus lohnen, denn durch sie kann es zu einer besseren Bewertung kommen und damit zu einem besseren Verkaufspreis. Als Verkäufer ist immer damit zu rechnen, dass Kaufinteressenten selbst kleinste Schäden beanstanden, um so den Kaufpreis zu senken.

2. Verhandlungsbereitschaft wird ausgeschlossen

Natürlich möchte jeder Eigentümer seine Immobilie zum bestmöglichen Preis verkaufen und dadurch wird der emotionale Wert zu Weilen viel zu hoch eingeschätzt, besonders dann wenn es sich um ein Erbe handelt. Doch dem gegenüber steht der Kaufinteressent, der am glücklichsten ist, wenn er am Ende einen Erfolg vermerken kann. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich auf Verhandlungen einzulassen und den Interessenten mit Besonnenheit entgegenzukommen. Wird jegliche Preisminderung oder Veränderung des Kaufvertrages abgestritten, dann wird es am Ende nicht zum Verkauf kommen, zumindest nicht zeitnah. Es bietet sich an, folgende Dinge in Betracht zu ziehen, um in den Preisverhandlungen entsprechend agieren zu können:

  • Eine logische Preisstrategie entwickeln
  • Schlagfertige Argumente für die Preisvorstellung zurechtlegen (Besonderheiten, Lage, Infrastruktur etc.)
  • einen Makler hinzuziehen, der in den Verhandlungen routinierter agiert aufgrund seiner Erfahrung

Nach den allgemeinen Erfahrungen kommen die Parteien oft erst nach langen Verhandlungen zu einer Einigung und niemand sollte sich den Verhandlungserfolg durch Sturheit verbauen. Oft ist es möglich, den Kaufpreis durch spezifische Klauseln noch zu erhöhen.

3. Verkauf zum falschen Zeitpunkt

Nicht nur der Hausverkauf ist wichtig, sondern auch die Vorbereitungen dafuer. Dazu zählt auch der Zeitpunkt, zu dem der Immobilienverkauf vonstattengehen soll. Dieser sollte gut abgewägt werden, da er einen enormen Einfluss auf den Verkaufspreis hat.

Damit der optimale Preis für die Immobilie erzielt wird, ist es unerlässlich, dass beim Hausverkauf die Immobilienpreise der Region bereits im Vorfeld betrachtet werden, um so mögliche Trends zu erkennen. Daneben sollte ebenfalls die Zinsentwicklung im Auge behalten werden. Nur so ist es möglich, sicherzustellen, dass ein Käufer gefunden wird und die Immobilie zum Bestpreis den Besitzer wechselt.

Zu beachte ist ebenfalls, dass nach 10 Jahren die Spekulationssteuer auf Immobilien entfällt. Das bedeutet, dass für eine Immobilie die in 2008 erworben wurde, keine Steuer anfällt, wenn Sie in 2019 verkauft wird.

Daher ist es wichtig, den Verkaufszeitpunkt mit Bedacht zu wählen. Ein jeder der sein Haus erfolgreich verkaufen möchte, der sollte wichtige Gesetzgebungen und Kostenaspekte stets im Blick haben.

4. Unvorbereitet in den Besichtigungstermin

In den meisten Fällen haben die Kaufinteressenten eine Liste mit detaillierten Fragen zur Hausbesichtigung parat. Da es bei einem (Ver)Kauf von einer Immobilie um viel Geld geht, achten die Interessenten auf die kleinsten Dinge und möchten sich so umfangreich wie möglich über die Immobilie informieren. Sollte der Verkäufer diesen Fragen unvorbereitet entgegenstehen und Fragen offenlassen, dann kann es passieren, dass der Interessent verunsichert wird oder einen Vorwand darin sieht, den Preis zu drücken.

Daher sollte ein jeder Verkäufer sich vorab über die möglichen Fragen zur Immobilie informieren, sodass die Antworten direkt parat liegen. Außerdem ist es wichtig alle wichtigen Unterlagen zur Hand zu haben, die bei der Besichtigung erfragt werden können. Dazu gehören neben dem Energieausweis des Hauses, auch der Grundriss, die Nebenkostenübersicht sowie ein Grundbuchauszug.

5. Die Immobilie wird ungepflegt präsentiert

Bei einer Besichtigung zählt wie so oft im Leben der erste Eindruck. Für einen positiven Effekt reichen oft kleine Handgriffe und Schönheitsreparaturen aus. Denn ein Interessent hat einen anderen Blickwinkel als der Eigentümer. So können blinde Fensterscheiben und ein ungepflegter Garten bereits verkaufshemmend wirken.

6. Die Bonität des Käufers wird nicht überprüft

Vor Unterzeichnung des Kaufvertrages ist eine Bonitätsprüfung des Kaufinteressenten Pflicht, um so teure Rückabwicklungen zu vermeiden. Doch viele Käufer scheuen sich davor, diese zu überprüfen, wobei in der Regel eine kurze Finanzierungsbestätigung der Bank ausreicht, dass der Kaufinteressent über das benötigte Geld verfügt.

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