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Rasen säen – so wird ein neuer Rasen richtig ausgesät

Für jeden Garten ist ein schöner, dichter Rasen wichtig – sei es ob als Spielwiese, als optischer Ruhepol oder zum Verweilen. Doch bei den Rasensamen sollte niemand geizig sein: Sicherlich gibt es im Handel bereits für wenig Geld Rasensamen, doch wer einen schönen Rasen wünscht, der sollte ein wenig mehr investieren, da hochwertige Rasensamen einen dichteren Bewuchs bilden. Dazu kommt, dass pro Quadratmeter weniger Samen benötigt wird und damit ist der höhere Preis sogar gerechtfertigt.

Der beste Erfolg wird erzielt, wenn die Aussaat zu einer Zeit geschieht, wo der Samen schnell keimen kann. Das beste ist es, wenn die Bodentemperatur durchgehend über 10 Grad beträgt und zudem genügend Regen fällt. Daher gelten der April und Mai als die besten Monate, um den Rasen auszusäen, ebenso wie August und September.

Welcher Rasensamen wird benötigt?

Als erstes gilt es jedoch eine Frage zu beantworten: Wie wird der Rasen später genutzt? Wird die Rasenfläche stark strapaziert oder eher extensiv genutzt? Spielen Kinder darauf oder toben Hunde darüber? Wie ist es um den Standort bestellt? Wird auf einem Sandboden oder einem Lehmboden der Rasen gesät? Ist der Boden feucht, trocken oder humos? Ist dort genügend Sonne oder ist es dort eher schattig?

Wird eher ein schöner, englischer Rasen gewünscht oder eine Kräuterwiese mit biologischen Aspekt? Soll die Rasenfläche eher ein Landschaftsrasen sein mit Park-Charakter oder doch eher eine Blumenwiese?

Letztendlich gilt es noch zu beantworten, wie hoch der Pflegeaufwand sein darf. Wer sich nicht sicher ist, der kann sich bei rasensamen-kaufen.de ausführlich beraten lassen.

Den Rasen vorbereiten

Damit der Rasen gut wachsen kann, muss der Boden für die zukünftige Rasenfläche gut vorbereitet werden. Als Erstes gilt es den Boden aufzulockern. Bei kleineren Flächen funktioniert das mit dem Spaten, bei großen Flächen sollte eher zu einer motorbetriebene Hacke gegriffen werden. Ist der Boden aufgelockert, dann gilt es Steine und Wurzelstücke von der Fläche abzusammeln. Zudem sollte die Fläche auch frei von Unkraut sein. Sofern notwendig, an einigen Stellen noch einmal mit der Spitzhacke nacharbeiten.

Im Anschluss mit dem Rechen über die gesamte Fläche gehen, um den Boden zu glätten. Dabei muss darauf geachtet werden, dass keinerlei Unebenheiten zurückbleiben, da sich dort später Regenwasser sammeln und an dieser Stelle den Rasen ertränken kann.

Sollte die Fläche nach dem Rechen noch nicht an allen Stellen eben sein, dann ist eine Walze hilfreich, mit der dann einmal längs und einmal quer über die Fläche walzen. Bevor nun die Aussaat beginnt, den Boden für einige Tage ruhen lassen, damit sich dieser setzen kann.

Den Rasen säen

Nun ist es an der Zeit den Rasensamen auf die Fläche zu bringen. Dabei sollte auf jeden Fall nach Packungsanweisung vorgegangen werden. Um den Rasen auszusäen, die Fläche ablaufen und die Grassamen mit leichten Schwung möglichst gleichmäßig aus der Schale auf den Boden verteilen.

Tipp: Da Grassamen sehr leicht sind, sollte für den Tag der Aussaat ein windstiller Tag ausgewählt werden.

Wer die Aussaat nicht per Hand vornehmen möchte, der kann auch einen Aussaatwagen nutzen. Im Anschluss dann mit dem Holzrechen erneut über die Fläche arbeiten: einmal längs und einmal quer. Als letzten Schritt mit einer Rasenwalze über die gesamte Fläche fahren, um die Samen fest in die Erde zu drücken.

Damit der Rasen gut anwächst, ist es wichtig, diesen besonders zu Beginn gut zu bewässern. Das beste ist es, einen Rasensprenger aufzustellen und dabei darauf zu achten, dass das Wasser alle Stellen erreicht. Sicherlich ist es möglich, die Fläche auch zu gießen – doch dafür sollte unbedingt ein Brauseaufsatz genutzt werden. Drei- bis Viermal täglich sollte die Fläche für rund 10 Minuten bewässert werden, denn vor allem in der Anfangsphase sind die jungen Grassamen noch sehr empfindlich in Hinsicht auf Trockenheit.

Kommen die ersten Grashalme aus der Erde, dann ist es nicht mehr notwendig so häufig zu gießen. Allerdings ist im Sommer, auch bei bereits angewachsenen Rasen ein tägliches Gießen Pflicht.

Das Wachstum des Rasens

Je nach Sorte und Witterung benötigt die Saat, bis das sie keimt ein bis drei Wochen. In dieser Zeit gilt es darauf zu achten, dass die Fläche nicht betreten wird. So werden Löcher und zukünftige Schäden vermieden. Zudem gilt es besonders in der ersten Zeit auf Unkraut zu achten. Denn dieses kann den jungen Rasensamen in der Wachstumsphase verdrängen und dadurch kann es ebenfalls zu Schäden kommen. Ist ein Rasen angewachsen, dann ist er zumeist dicht genug, um sich selbst gegen aufkommendes Unkraut zu wehren.

Ist der Rasen circa acht bis 10 Zentimeter hoch, dann ist es an der Zeit diesen das erste Mal zu mähen. Dabei sollte die Schnitthöhe sechs Zentimeter betragen. Nach dem ersten Mähen ist es dann möglich, den jungen Rasen durch Rasendünger oder Kalk zu unterstützen. Die Gräser beginnen nach dieser Prozedur sich untereinander zu verzweigen mit der Folge, dass ein dichter und robuster Bewuchs entsteht.

Im vollen Umfang ist der Rasen dann nach gut acht Wochen nutzbar.

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