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Sind CFDs besser als Betongold?

Vor allem in den wirtschaftlich schwierigeren Zeiten stellen Immobilien eine sichere Anlage dar, die eine adäquate Rendite bieten. Anders verhält es sich mit Aktien. Sie sind risikoreich, anfällig für Krisen und auch oftmals nicht besonders renditefähig. Soweit erst einmal das Klischee!

Doch die Realität zeigt auf, dass es sich vollkommen anders verhält – trotz Finanzkrise. Aktien können flexibel gehandelt werden, sie nützen nicht ab und erzielen nicht nur einen Wertzuwachs, sondern oftmals auch eine ansehnliche Dividende. Anders das „Betongold“. Dieses ist mit hohen Kosten verbunden und diese gehen weit über das Honorar für den Notar und die Grundsteuerlast hinaus. Dazu kommt, dass eine Immobilie mit der Zeit abnutzt und die Folge ist ein entsprechender Arbeitsaufwand – zudem hängt eine Immobilie wie ein Klotz am Bein. Ein Kopf-an-Kopf-Vergleich zeigt, dass Anleger mit Aktien oftmals besser dran sind.

Der Immobilien-Hype

Die Kaufpreise bewegen sich bereits seit einiger Zeit auf einem sehr hohen Niveau und steigen weiter – vor allem in den Grosstädten. Auch die Mieten steigen und so liegt es für viele Anleger nah, das Geld in Immobilien zu investieren. Aber nicht zwangsläufig ist derjenige, der sein Geld in Immobilien anlegt, der bessere Anleger. Denn mit einer Anlage in Immobilien „ersteht“ der Anleger auch Nachteile, von denen er verschont bleiben würde, wenn er in Aktien investiert. Dazu kommt, dass der Ertrag bei Aktien oftmals höher ausfällt und das trotz oder gerade aufgrund des Immobilien-Hypes. Die Anleger, die vor 10 Jahren in Aktien investiert haben, profitieren heute in vielen Fällen von einem höheren Kurs und zugleich von Dividenden, die jährlich ausgezahlt werden.

Aktien liegen im Trend und daran wird sich nichts ändern. Selbst wenn die großen Börsen zuletzt aufgrund der wirtschaftlichen Turbulenzen gelitten haben und sich eine Markt-Korrektur einstellte. Doch eben diese kleinen oder großen Marktbereinigungen stellen eine gute Gelegenheit dar, um den Einstieg in den Aktienhandel zu wagen. Doch auf der anderen Seite sind es oftmals die sehr hohen Aktienkurse, die manchen Anleger davon abhalten den Einstieg zu wagen. Der Grund dafür ist schlicht und einfach, dass das notwendige Kapital fehlt, um eine solche Investition zu tätigen. Aus diesem Grund stellen sich viele die Frage, ob die Aktien CFDs besser geeignet sind, um mit Spekulationen Geld zu verdienen.

Sicherlich lohnt sich die Überlegung, aber es gibt kleine aber feine Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen.

CFDs: Einsätze bereits im einstelligen Bereich möglich

In erster Linie stellen die Aktien CFDs einen besseren Zugang zu den Märkten dar, da sie als Differenzkontrakte mit weniger Kapitaleinsatz auskommen. Damit stellen sie nicht zuletzt auch für Kleinanleger eine Alternative dar. So ist es je nach Anbieter möglich, Order bereits mit ein paar Euro auszuführen. An dieser Stelle dar nicht verschwiegen werden, dass hohe Renditen nur dann möglich sind, wenn entsprechende Einsätze riskiert werden. Doch hier kommt gleich ein weiterer Vorteil der CFDs zum Tragen – alle CFD-Broker erlauben es den Tradern unter Einbeziehung eines maximalen Hebels zu handeln.

Allerdings darf das nicht allein als Argument dafür bewertet werden, dass die Aktien CFDs besser sind, als der direkte Handel von Aktien. Denn sieht der Broker eine Nachschusspflicht für den Handel mit CFDs, dann haftet der Trader im schlimmsten Fall mit seinem Vermögen über die Sicherheitsleistung auf dem Konto hinaus. Aus diesem Grund kann es bei einem Hebel von bis zu 1:500, wie es bei manchen CFD-Broker an der Tagesordnung ist, problematisch werden und das selbst bei geringen Einsätzen.

Die Frage die sich nun stellt, ist, „Welche Aktien können mit CFDs gehandelt werden?“. Für diese Frage gibt es keine pauschalisierte Antwort. Bei den großen Werten handelt es sich um die bekannten Leitindizes, wie bspw. DAX oder Dow Jones und den Neben-Indizes wie bspw. in Deutschland den MDax. Im Grunde gibt es eine Auswahl von mehr als 1.000 Aktien-CFDs bei den Brokern.

Immobilien werden maßlos überschätzt

Immobilien sind für Investoren unflexibel. Eine Immobilie kann nicht von heute auf morgen verkauft werden, sondern der Verkauf zieht sich oft über mehrere Monate hinaus. Die Aktien-CFDs dagegen wird der Anleger mit wenigen Klicks sofort wieder los. Besonders in der heutigen Zeit sind die Aktien und CFD-Aktien bzw. CFDs in anderen Formen, aufgrund ihrer Flexibilität beim Handling sehr viel wert.

Dazu kommen dann die oftmals hohen Kosten, die mit dem Immobilienkauf zusammenhängen. Dabei handelt es sich nicht nur um die Notarkosten, sondern auch um die regelmäßig anfallenden Kosten wie bspw. Grundsteuern, Versicherungen und anderen Kostenstellen. Des Weiteren ist es notwendig, dass eine möglichst lückenlose Vermietung zustande kommt. Hier fallen dann im Zweifel für eine Hausverwaltung weitere Kosten an.

CFDs und Aktien anstelle von Immobilien – oder besser nicht?

Wer sich näher mit CFDs, Aktien & Co. beschäftigt, der wird feststellen, dass sich mit diesen Anlageoptionen möglich ist mehr Rendite zu machen im Vergleich zu den Immobilien. Doch häufig stellen auch die Immobilien eine gute Wahl dar, vor allem wenn es darum geht, solide für das eigene Alter vorzusorgen. Aber es gelten dabei noch immer die drei goldenen Immobilienkriterien: Lage, Lage und Lage. Aber wahr ist auch, dass das gelobte Betongold seine Schwachstellen hat: mangelnde Flexibilität, vergleichsweise hohe Kosten und ein eher geringer Wertzuwachs. Somit liegt der Anleger mit CFDs deutlich bessern, denn das Renditepotenzial ist weitaus höher und er verfügt über mehr Flexibilität.

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