Mundschutz 660x330 - Umziehen – die Corona-Pandemie macht es nicht leichter

Umziehen – die Corona-Pandemie macht es nicht leichter

Viele der Berliner fürchten sich vor einer Infektion mit dem Corona-Virus. So gaben bei einer Umfrage Anfang Mai 38 Prozent der Bürger an, dass sie sich „sehr große“ oder „große“ Sorgen machen, dass sie sich selbst oder Familienmitglieder sich anstecken könnten. „Eine weniger große Sorge“ verspüren 39 Prozent und wenig Sorgen machen sich 23 Prozent. Dass die Gefühlslage in Bezug auf die gesundheitlichen Risiken durch alle Gruppen der Bevölkerung recht ähnlich ist, dass belegt der Berlin Trend von Infratest dimap im Auftrag der Berliner Morgenpost und der RBB-Abendschau.

Mit Stand 03.05.2020 gab es in Berlin 6004 bestätigte Corona-Infektionen. Von diesen gelten 5091 als genesen. Tempelhof-Schöneberg verzeichnet den höchsten Zuwachs mit neun zusätzlichen Fällen, gefolgt von Pankow (+8) und Marzahn-Hellersdorf (+5). Spandau, Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick verzeichnete keine Neuinfektionen. Im Krankenhaus werden 511 Menschen behandelt, davon 152 auf der Intensivstation. Bislang sind 154 Menschen gestorben und von Samstag zu Sonntag gab es keinerlei Todesfälle. Damit stehen die Menschen die aktuell umziehen möchten, vor einer großen Herausforderung. Denn Ende März hieß es, dass ein Umzug mithilfe des Freundeskreis derzeit ausfällt. Dafür würde einem Umzug durch Unternehmen, die sich an die Hygiene-Standards halten, nichts im Wege stehen.

Eins, zwei, drei… umgezogen…..

….so einfach wie es vor Corona war, wenn ein Umzug Berlin bspw. mit einem professionellen Umzugsunternehmen anstand, ist es nicht mehr. Ein Umzug bedeutet stets Stress. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Umzug innerhalb Berlins stattfinden oder bundesweit. Die Covid-19 Pandemie mit Kontaktverbot bringt ganz neue Herausforderungen mit sich.

Zwar gibt es bisher keinerlei Statistiken, wie viele Umzüge bis Ende März in Berlin stattfanden, doch in 2019 zogen innerhalb Berlins 280.000 Menschen um. Somit gibt es einige tausend Menschen, die in den Zeiten von Corona umziehen wollen/müssen. Somit stellt sich die Frage, was ist erlaubt und was bedeuten die aktuellen Corona-Regeln fuer den Umzug?

Ist ein Umzug trotz Corona-Pandemie erlaubt?

Das öffentliche Leben in Deutschland ist durch die Corona-Pandemie, wie in vielen anderen Ländern auch, nahezu gänzlich lahmgelegt. Dadurch stellt sich bei vielen Menschen eine Frage: „Darf ich während der Corona-Pandemie umziehen?“ Gegen die Verbreitung des Virus hat die Bundesregierung zahlreiche Maßnahmen gesetzt, doch Wohnungssuche und Umzug sind darin kaum zu finden. Somit ist eine klare gesetzliche Regelung nicht gegeben.

Aktuell ist im gesamten Bundesgebiet ein Umzug trotz der Einschränkungen prinzipiell möglich – sofern die Voraussetzungen stimmen.

Sollten Personen unter Quarantäne stehen, dann ist es nicht möglich umziehen. Nur dann, wenn das Gesundheitsamt, dem Wohnungswechsel ausdrücklich zustimmt, kann eine Ausnahme erfolgen. Selbst im Hinblick auf die Umzugshelfer gibt es klare Regeln. So ist ein Umzug aktuell aufgrund der Pandemie nur mit den Umzugsprofis möglich. Allerdings bestehen Ausnahmen. So heißt es auf der Berliner Internetseite, dass bei unaufschiebbaren Umzügen die private Unterstützung durch Angehörige des eigenen Haushalts oder durch eine andere Person zulässig sind. Des Weiteren heißt es:

„Darüber hinaus stellen unaufschiebbare private Umzüge eine ausnahmsweise zulässige Zusammenkunft im privaten Bereich aus zwingendem Grund dar, wenn die Inanspruchnahme kommerzieller Umzugshilfe insbesondere aus finanziellen Gründen unvertretbar erscheint. In diesem Fall dürfen bis zu zehn Personen aus dem engeren privaten Umfeld beim Umzug helfen. Allerdings sollte die Zahl der einen Umzugs privat unterstützenden Personen zur Vermeidung des Übertragungsrisikos in jedem Fall so niedrig wie möglich gehalten und der vorgeschriebene Mindestabstand so weit wie möglich eingehalten werden und – etwa bei der Übergabe von Kartons und Gegenständen von einer an die nächste Person – auf Hygiene geachtet werden. Dafür sollte man – soweit möglich – seinen Helferinnen und Helfern möglichst Handschuhe und Desinfektionsmittel bereitstellen.“ 

Wie führen Umzugsunternehmen aktuell die Umzüge durch?

Trotz der Corona-Krise sind die Umzugsunternehmen weiterhin aktiv am Arbeiten. Zu beachten ist, dass es wichtig ist, dass Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Aus diesem Grund unterliegen die professionellen Umzugsunternehmen strengen Sicherheitsmaßnahmen. Die Hygienevorschriften bedeuten fuer die Unternehmen einen Mehraufwand, was zur Folge hat, dass fuer die Kunden Mehrkosten entstehen. Diese konnten oft bei Vertragsabschluss nicht berücksichtigt werden. Darüber hinaus kann es passieren, dass der Umzug sich verzögert oder länger dauert als geplant.

Das bedeutet, es kann aktuell ein Umzug durchgeführt werden und das bundesweit. Einschränkungen gibt es nur bei den Umzügen ind europäische sowie nicht-europäische Ausland. Diese sind aufgrund der geschlossenen Grenzen Deutschlands aktuell nicht möglich.

Das Ansteckungsrisiko vermeiden: Beim Umzug und Wohnungsbesichtigungen

Egal ob eine Veranstaltung, eine andere Menschenversammlung oder ein Umzug – das Ansteckungsrisiko ist stets gleich. Um eine Ansteckung zu vermeiden, ist es notwendig, den Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten, und ebenso ist das Tragen eines Mundschutzes Pflicht. Darüber hinaus gilt es weitere Hygieneregeln einzuhalten, wie häufiges Händewaschen oder die Einhaltung der Nies- und Hustenetikette.

Beim Umzug ist zudem zum Schutz vor dem Corona-Virus eine gute Belüftung der Räumlichkeiten hilfreich, denn so sinkt das Ansteckungsrisiko. Türklinken und Wasserhähne sollten insbesondere, neben den anderen Oberflächen gründlich gereinigt werden. So wird einer möglichen Ansteckung beim Wohnungswechsel durch eine Schmierinfektion vorgebeugt.

Sofern keinerlei Dringlichkeit besteht sollte auf Wohnungsbesichtigungen in Zeiten von Corona verzichtet werden. Doch sollte der Termin unaufschiebbar sein, da bspw. die Wohnung gekündigt wurde oder verkauft wird, dann sind ausschließlich Einzelbesichtigungen erlaubt. Diese jedoch nur unter Einhaltung der Hygieneauflagen der Gesundheitsbehörden. Massenbesichtigungen sind aktuell untersagt.

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