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Umzug in Berlin: Ein Halteverbot kann sinnvoll sein

Transportwagen, Kisten, Möbel und das schwere Klavier sowie mehrere Helfer – ein Umzug der benötigt einen Parkplatz und das nicht nur vor der neuen Bleibe sondern auch vor der alten. Vor allem bei der stets schwierigen Parkplatzsituation in der Hauptstadt sollte man nichts dem Zufall überlassen.

Die Zahlen belegen den Sinn eines „Halteverbots“

Ein Blick auf die Zahlen belegt, dass es sinnvoll ist, bei einem Umzug in Berlin ein Halteverbot zu beantragen. Die Stadt weist eine Länge des öffentlichen Straßennetzes von mehr als 5.400 Kilometern auf und rund 1,3 Millionen Kraftfahrzeuge sind bis 2017 zugelassen. Wird dann noch die Zahl der Pendler, Berufskraftfahrer und Touristen dazugezählt, die täglich mit dem Pkw oder Lkw in Berlin unterwegs sind, dann bekommt man einen sehr guten Einblick darüber, wie es um das Verkehrsaufkommen bestellt ist. Wer bei einem Umzug nicht gerade ein persönliches Halteverbot bucht, der kann es sehr schwer haben, mit der Parkplatzsuche für den Umzugs-LKW.

Doch selbst der ruhende Verkehr in Berlin ist eine Welt für sich. Vor allem rund um die belebten Plätze in der Innenstadt dreht so mancher parkplatzsuchende eine oder sogar mehrere Ehrenrunden bevor er einen passenden Parkplatz gefunden hat. Mittels einer Parkraumbewirtschaftung versucht die Stadt, diesen zusätzlichen Verkehr, der durch die Suche von Parklücken entsteht, Herr zu werden. Zu verstehen ist darunter das Parken gegen eine Gebühr und die Stadt bietet derzeit 44 Parkzonen an (Stand Juni 2018). Dazu kommen noch Tiefgaragen und Parkhäuser, die allerdings häufig privat geführt sind.

Was tun, wenn das Parken notwendig ist?

Manche Menschen sind allerdings auf einen Parkplatz an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit angewiesen im Gegensatz zu Tagesgästen oder Pendlern, die auch auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen können. Dabei handelt es sich um Unternehmer die Ware anliefern oder Menschen die in Berlin umziehen bzw. in die Stadt ziehen. Der einzige Weg, um einen Parkplatz zu erhalten ist eine amtliche Genehmigung und diese ist kostenpflichtig. Durch diese Genehmigung befindet man sich dann gegenüber Ordnungsamt, Polizei und den anderen Verkehrsteilnehmern auf der sicheren Seite. Mit dem Antrag auf solche eine Genehmigung werden häufig einschlägige Serviceportale beauftragt oder die Umzugsunternehmen. Aber auch der direkte Amtsweg ist möglich.

Der direkte Amtsweg für das Halteverbot in Berlin

Wer für seinen Umzug den direkten Weg wählen möchte, der muss sich an die Berliner Straßenverkehrsbehörden wenden. Dort liegt die „Zuständigkeit für den ruhenden Verkehr“ bei den einzelnen Bezirksämtern in Berlin und von diesen gibt es gleich 12 in der Hauptstadt. Damit es möglich ist ein Halteverbot für den Umzug in Berlin zu beantragen, der muss zunächst einmal klären, welches Bezirksamt für die jeweilige Postleitzahl zuständig ist. Ein Telefonat oder eine freundliche Email sind hier hilfreich und können Klärung schaffen. Wichtig ist einzukalkulieren, dass die amtliche Genehmigung einige Tage Bearbeitungszeit bedarf. Das bedeutet, dass es nicht ratsam ist, den Antrag erst in letzter Minute zu stellen. Sobald die Bestätigung für die Parkverbotszone erteilt ist, muss man sich selbst um die Absperrung der verhandelten Flächen kümmern. Dafür sind amtlich genehmigte Schilder notwendig und diese erhält man gegen eine Leihgebühr beim Serviceunternehmen für Verkehrssicherung.

Den einfachen Weg nutzen für die Halteverbotszone

Hier ist nun eine Frage erlaubt: Der Umzug an sich ist bereits stressig genug und wer hat dann die Nerven und die Zeit sich mit der Korrespondenz mit Bezirksämtern zu beschäftigen, geschweige denn, die Halteverbotszone rechtzeitig vorher auszuschildern. Besonders wenn der Umzug aus einem anderen Teil Deutschlands nach Berlin stattfindet, ist das doch eher utopisch. Eben daher ist der einfachste Weg, entweder eine einschlägige Serviceagentur zu nutzen oder aber das Umzugsunternehmen in Berlin darum zu bitten, die Halteverbotszone einzurichten.

Beim Umzugsunternehmen das Halteverbot mitbuchen

Wer mit einem professionellen Umzugsunternehmen umzieht, der macht sich zunächst einmal keine Gedanken über die Stellfläche für den Lkw. Doch das sollte ein jeder, der umzieht auf jeden Fall tun, denn es gibt durchaus Möbelspeditionen, die diesen Service nicht anbieten. Doch für die meisten ist die Beantragung und die Ausschilderung der Umzugsabsperrung bereits Alltag und gehört mit zum allgemeinen Service der Kunden. Wer einem Umzugsunternehmen sein Vertrauen aussprechen möchte, der sollte vor Vertragsabschluss Klarheit darüber erhalten, die Beantragung der amtlich genehmigten Halteverbotszone mit im Leistungsumfang enthalten ist.

Gleiches Recht für alle – egal ob privat oder gewerblich

Zumeist ist für Halteverbotszonen für private Umzüge die Rede, doch auch Firmen und Gewerbetreibende ziehen um, da bspw. die Räumlichkeiten zu klein geworden sind. Auch sie können von der zeitlich reservierten Parkfläche Gebrauch machen. Eine solche Genehmigung wird für Firmenumzüge, Geschäftsauflösungen oder Entrümpelungen oft verwendet. Selbst Bauunternehmen können entsprechende Sperrungen im Rahmen ihrer Tätigkeit beantragen, was im Übrigen auch für Dreharbeiten oder Baumpflegearbeiten gilt.

Auch wenn in Berlin für die Autofahrer die meisten Halteverbote ein lästiges Übel sind, so gibt es auch Ausnahmen. Offiziell beantragt und ordentlich ausgeschildert, sind die zeitlich begrenzten Halteverbote privaten sowie geschäftlichen Zwecken dienlich.

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