Terrasse anbauen – und den Wohnwert des Hauses erhöhen

Terrasse anbauen – und den Wohnwert des Hauses erhöhen

Sobald die ersten Sonnenstrahlen die dichte Wolkendecke durchbrechen und die Haut wärme, zieht es viele Menschen nach draußen. Der Garten wird dann zu einer Art Outdoor-Wohnzimmer, in dem nicht nur entspannt und gegessen, sondern auch gespielt wird. In einem solchen Fall kommt dann eine geräumige und einladende Terrasse gerade recht, besonders dann wenn der Sitzbereich mit einer der Gartensitzgruppen Maisons du Monde.

Wer noch keine Terrasse hat und plant eine solche, zu bauen bzw. anzubauen, auf der dann Zeit mit der Familien und Freunden verbracht werden kann, der hat einige Dinge zu beachten. Zudem gilt es zahlreiche Entscheidungen zu treffen.

  • Welches Material ist am besten geeignet?
  • Nach welcher Himmelsrichtung wird die Terrasse ausgerichtet?
  • Wie groß soll die Fläche sein?

Kurz gesagt, bei dem Bau oder dem Anbau einer Terrasse hilft nur eine sorgfältige Planung.

Die Planung der Terrasse

Als Terrasse wird eine Plattform bezeichnet, die nicht fest mit dem Haus verbunden ist und ebenerdig an einen Wohnraum anschließt. Dagegen ist ein Balkonanbau mit dem Haus verbunden. Es ist ausreichend die Fläche zu pflastern, sofern das Bodenniveau ebenerdig zum Haus ist. Sofern es nur geringfügig tiefer ist, kann die Differenz problemlos mit Erdreich aufgefüllt werden. Sollte der Boden jedoch um einiges tiefer liegen als das Haus, dann ist es unmöglich, eine Terrasse anzubauen. Bei der Planung einer Terrasse muss Folgendes beachtet werden:

  • Anfrage beim Bauamt ob für den Bau der Terrasse eine Baugenehmigung erforderlich ist.
  • Abklären ob ein Geländer notwendig ist – dies ist abhängig von der Höhe über dem Boden und dem Bundesland.
  • Nachfragen, ob ein Ausbau zum Wintergarten erlaubt ist.
  • Sollte die Aufbauhöhe zwischen 11 und 40 Zentimeter betragen, dann ist ein Betonsockel als Fundament notwendig. Der direkte Aufbau erfolgt dann auf dem Sockel.
  • Sollte ein Aufbau zwischen 40 und 100 Zentimeter notwendig sein, dann ist ein mehrschichtiger Aufbau mit Unterzugsbalken notwendig.
  • Bei einem größeren Niveauunterschied von über einem Meter ist eine Ständerbauweise erforderlich und diese muss durch einen Fachmann erfolgen.
  • Die Art des Fundamentes bestimmen – Kunststoff oder Beton? Beton ist bei nicht tragfähigen oder unebenen Böden notwendig.
  • Die Art des Unterbaus entscheiden. Meist lässt sich eine Holzterrasse selbst bauen.

Eine große Terrasse hat ihre Vorzüge, aber …

… wer sich über die Gestaltung Gedanken macht, der wird schnell feststellen, dassS Sitzgruppe, Deko und Blumentöpfe schnell verloren wirken. Der Grund ist, dass durch die große Fläche der Zusammenhang fehlt – genauer gesagt die Gemütlichkeit.

Für die Gemütlichkeit ist der Terrassenbelag ein wichtiger Aspekt. Zum einen da jeder gern auf der Terrasse barfuß läuft und zum anderen, da dieser wie ein Teppich im Wohnzimmer wirkt. Das heißt, dass er die entsprechende Wärme ausstrahlen muss.

Terrassenboden aus Holz

Wer an Gemütlichkeit denkt, dem kommt sofort Holz in den Sinn. Denn dieses natürliche Material ähnelt dem Parkett- oder Laminatfußboden im Wohn-, Essbereich und selbst im Sommer kann darauf problemlos barfuß gelaufen werden. Zwar heizt Holz nicht so schnell auf, aber muss entsprechend gepflegt werden.

Die Holz-Alternative: WPC

Für jeden der sich vor dem Pflegeaufwand eines Holzbodens drücken möchte, der kann alternativ auf WPC (Wood-Plastic-Composite) zugreifen. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Holzfasern und thermoplastischen Bindemittel. Dem Holzboden auf der Terrasse steht dieser in nichts nach und erspart später viel Arbeit.

Der Steinfußboden

Sehr robust ist ein Terrassenboden aus Steingut. Das ist ein Argument für den Belag. Jedoch muss bei der Auswahl darauf geachtet werden, dass die Steine frostsicher sind. Zudem sollte eine angeraute Oberfläche vorgezogen werden, wie bspw. Sandstein oder Travertin, da diese rutschsicher sind, im Gegensatz zu bspw. Granit.

Zu guter Letzt ist es der eigene Geschmack, der entscheidet, für welchen Belag man sich beim Bau der Terrasse entscheidet.

Es wird kuschelig – die gemütliche Sitzecke

Eine jede Terrasse dient der Erholung. Sei es, um einfach zu entspannen, mit der Familie Kaffee zu trinken oder mit Freunden zu feiern – all das kann auf einer großen Terrasse realisiert werden. Allerdings ist beim Einrichten der Sitzecke eine gute Planung wichtig, damit letztendlich nicht nur ausreichend Sitzplätze vorhanden sind, sondern deren Anzahl und die Gemütlichkeit im Einklang stehen.

Wer über eine große Terrasse verfügt, der kann diese in zwei Zonen aufteilen. In einer wird eine Outdoor-Sitzgruppe mit langen Tisch und passenden Stühlen aufgestellt, an dem gegessen werden kann. In der anderen Ecke steht eine gemütliche Lounge-Sitzgruppe aus Rattan, in der Gäste empfangen werden können oder einfach ein gemütlicher Abend zu zweit genossen wird.

Tipp: Anstelle des langen Tisches können auch Sonnenliegen, ein Strandkorb oder eine moderne Hollywoodschaukel Platz finden.

Pflanzen und Deko für den letzten Schliff

Damit die Terrasse nicht wirkt wie ein Schlauch, sollten Pflanzkübel aufgestellt werden, die mit verschiedenen Grünpflanzen bestückt werden. Diese können die beiden Sitzbereiche optisch voneinander trennen, wodurch der Terrassenbereich kleiner und gemütlicher wirkt. Daneben sind auch Accessoires und Blumen ein Muss. Es gibt Unmengen an tollen Blühpflanzen, Ziergräsern und hochstämmigen Gewächsen, mit denen ganz individuelle Bereich entstehen. Was letztendlich die Deko angeht, so kann hier die eigene Kreativität getestet werden.

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